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Februar 2013

neuer Standort Feddersen- Skulptur

Antrag

zur Sitzung des Ausschusses für Kultur und Heimatpflege am 20.02.2013

 Feddersen Skulptur „Aufstrebende Kraft“

 Antrag:

 Bei der Bestimmung eines neuen, würdigen Aufstellungsorts für die Skulptur „Aufstrebende Kraft“ von Jens-Peter Feddersen ist der Kulturausschuss zu beteiligen. Der neue Standort sollte der Bedeutung des hochgeschätzten Hildener Künstlers Rechnung tragen und die Plastik wieder ins Blickfeld der öffentlichen Wahrnehmung rücken.

 Begründung

 Die Plastik befindet sich zur Zeit im Atrium der Dependance der Fabry-Realschule. Der Innenhof soll im Zuge der Umwandlung der Schule zur Sekundarschule in eine Mensa umgebaut werden. Bei einer Ortsbesichtigung der Ausschüsse für Schule und Umwelt im vergangenen Jahr befand sich der Innenhof in einem völlig zugewachsenen, verwahrlosten Zustand.

gez. Ludger Reffgen                                                            gez. Birgit Behner

Keine Vorschusslorbeeren für neue Sekundarschule

Schullandschaft muss wieder verlässlich werden

Im Zusammenhang mit den vielfältig geäußerten Prognosen um die Einführung der Sekundarschule bemerkt der Fraktionsvorsitzende der Bürgeraktion, Ludger Reffgen:

Die Bürgeraktion würde es sehr begrüßen, wenn das Schulangebot in Hilden wieder uneingeschränkt an die Qualitäten anknüpfen würde, die jahrzehntelang bestimmend für die örtliche Schullandschaft waren. Ein Angebot, das sich traditionell durch Vielfalt, aber auch durch Verlässlichkeit, Leistungsbekenntnis und Bestandstreue auszeichnete.

Jedoch werde die Bürgeraktion sich nicht am Verteilen von Vorschusslorbeeren für die neue Sekundarschule beteiligen. „Die Sekundarschule muss ihre Qualitäten im laufenden Betrieb und dauerhaft beweisen“, gibt Fraktionschef Ludger Reffgen zu bedenken. Dazu bedürfe es einer mehrjährigen Referenzperiode, in der die Eingangsklassen wenigstens einmal zum Schulabschluss kommen. Reffgen: „Das wird ja nicht so schwer sein, zumal die Schule das Durchlaufen ohne Sitzenbleiben garantiert und das Unterrichtsangebot mit einer traumhaften Schüler-/Lehrerrelation aufwarten soll.“

Leider seien in den vergangenen Jahren zu oft viel versprechende Prognosen zur Schulentwicklung in Hilden „den Bach heruntergegangen“. In diesem Zusammenhang verweist Reffgen auf die Schließung der Albert-Schweitzer-Schule, die der Theodor-Heuss-Schule das Überleben sichern sollte. Dieser Plan habe sich nach wenigen Jahren in der Praxis als völlig falsch erwiesen und lasse davor abschrecken, allzu früh eine Entwicklung zu beurteilen, für deren Verlauf es noch gar keine verlässlichen Erkenntnisse gebe. Reffgen: „Die Entwicklung der letzten Jahre war zu ernüchternd, als dass sie jetzt zu kühnen Prognosen Anlass geben könnte“.

 

12. Februar 2013

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