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Februar 2014

Breite Zustimmung für die BA- Kandidaten

 

Die Bürgeraktion wählt Ludger Reffgen zum Bürgermeister-Kandidaten und stellt Mannschaft für den neuen Stadtrat auf.

 

Welche Namen bei der Kommunalwahl in Hilden am 25. Mai auf den Stimmzetteln stehen, hat die Bürgeraktion (BA) für ihren Teil entschieden. In einer vom Vizevorsitzenden Markus Hanten routiniert geführten Versammlung legten die Mitglieder der Wählergemeinschaft zu allererst mit einstimmigem Votum fest, dass sich die BA mit ihrem langjährigen Fraktionsvorsitzenden Ludger Reffgen um das Amt des Bürgermeisters bewerben wird.

Nach zwei weiteren Abstimmungen war dann auch schnell geklärt, wer die 22 Kandidaten für den in drei Monaten neu zu wählenden Stadtrat sind. Und in welcher Reihenfolge die neue BA-Fraktion gebildet wird. Dank guter Vorbereitung folgten die BA-Mitglieder allen Vorstandsvorschlägen ohne Gegenstimmen.

Reffgen hatte im gut gefüllten Versammlungsraum im Amber-Hotel zunächst die BA-Mitglieder auf einen Wahlkampf eingeschworen, den die Bürgeraktion fair, aber auch leidenschaftlich führen werde. „Jede Stimme für die Bürgeraktion ist eine Stimme für eine Zukunft mit Lebensqualität in Hilden“, hatte er am Ende einer Präsentation des Wahlprogramms ausgerufen und damit auch deutlich gemacht, was das zentrale Thema für die Bürgeraktion wird: „Eine gesunde Stadt, in der es sich gut leben lässt.“

Vorsitzender Ralf Peter Beier dankte der Versammlung abschließend sichtlich zufrieden für die breite Unterstützung, mit der die Kandidaten-Mannschaft um Ludger Reffgen jetzt in den Wahlkampf ziehen könne. „Wir sind gut gerüstet und haben eine beachtliche Leistungsbilanz“, so sein Fazit. Einzelheiten sollen der Öffentlichkeit in den nächsten Wochen vorgestellt werden.

„Mehr Klasse statt Masse“ – Auch Itter-Fest reformbedürftig

 

Bürgeraktion: Höherwertige Veranstaltungen sind in der Fußgängerzone längst überfällig

 

Als „späte Einsicht“ wertet BA-Fraktionsvorsitzender und Bürgermeister-Kandidat Ludger Reffgen die Feststellung von Stadtmarketing-Geschäftsführer Volker Hillebrand, Hilden brauche „höherwertige Veranstaltungen“ in der Innenstadt. „Wir fordern und warten seit Jahren darauf, dass zumindest die Feste, für die Stadtmarketing zuständig ist, mit mehr Professionalität und Niveau geplant werden“, erinnert Reffgen. Es reiche nicht, mit der Veranstaltungsdurchführung Firmen zu beauftragen, die mit diesem Gewerbe übers Land ziehen.

Häufig gleiche die Fußgängerzone an Aktionswochenenden einer „Ramschmeile“ und stehe dann in deutlichem Kontrast zu der ansprechenden Warenpräsentation und Schaufenstergestaltung des Einzelhandels. „Nach vielen Veranstaltungen bekommen wir in unserem Fraktionsbüro Reklamationen von Kunden, Anliegern und Geschäftsleuten, die sich über die lieblose Ausrichtung und den Remmidemmi-Charakter beschweren.“

Verbessert habe sich gegenüber früher der Weihnachtsmarkt, „von einigen Einschränkungen abgesehen“, wie Reffgen betont. Auch der Künstlermarkt sei etwas aufgewertet worden. „Aber der Rest liegt noch sehr im Argen.“

Dazu gehöre auch das von der Werbegemeinschaft durchgeführte Itter-Fest. Diese früher einmal zum Ende der Schausteller-Saison konzipierte späte Herbst-Kirmes bedürfe dringend einiger Reformen. Reffgen: „Das Itter-Fest darf nicht dauerhaft zur Belastung der Innenstadt werden. Wenn die Menschen sich in der City wohlfühlen sollen, müssen sich auch die Feste mit „mehr Klasse statt Masse“ daran orientieren.“

Einladung zur Mitgliederversammlung

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitglieder,

 

wie bereits angekündigt, lädt der Vorstand zur 40. Mitgliederversammlung in der nunmehr 15jährigen Geschichte unserer Wählergemeinschaft für

 

Freitag, 21. Februar 2014, um 19 Uhr im Amber Hotel, Hilden, Schwanenstr. 27 

 

ein. Die Versammlung wird ganz im Zeichen der Vorbereitung der Kommunalwahl im Mai d. J. stehen und der Kandidatenaufstellung dienen. Da in diesem Zusammenhang – über das übliche Maß hinaus – eine Reihe formaler Vorschriften zu beachten sind und die Versammlung den gesetzlichen Vorgaben des Kommunalwahlgesetzes und der Kommunalwahlordnung genügen muss, wird darum gebeten, einen gültigen

Personalausweis mitzubringen.

 

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

 

  1. Formales

1.1. Begrüßung

1.2. Wahl der Versammlungsleitung

1.3. Wahl der Schriftführung zur Erstellung des Protokolls und der amtlichen Niederschrift

1.4. Feststellung der form- und fristgerechten Einladung

1.5. Beschlussfassung über die Tagesordnung

1.6. Genehmigung des Protokolls zur 39. Mitgliederversammlung

1.7. Wahl einer Vertrauensperson und einer stv. Vertrauensperson

1.8. Wahl von zwei Beauftragten zur Abgabe der „Eidesstattlichen Versicherung“

1.9. Wahl der Mandatsprüfungskommission und der Stimmzähler/innen.

2.   Vorschlag und Wahl zur Bürgermeisterkandidatur

3.   Verfahrensordnung zur Aufstellung der Bewerber/innen in den Wahlkreisen

4.   Bericht der Mandatsprüfungskommission u. Feststellung der Zahl d. stimmber. Mitglieder

5.   Wahl der Bewerber/innen für die 22 Wahlbezirke

6.   Wahl der Bewerber/innen zur Festlegung der Reserveliste

7.   Verlesung und Genehmigung der amtlichen Niederschrift gem. Kommunalwahlordnung

8.   Verschiedenes

Angesichts der Bedeutung dieser Mitgliederversammlung und des Umfangs der Tagesordnung wird um zahlreiches, pünktliches Erscheinen gebeten.

 

Mit freundlichen Grüßen

gez. Markus Hanten

Stv. Vorsitzender

 

Raus aus dem Depot – Einblick in die „Schatzkammer“

Am Sonntag stellt die Stadt Hilden die Signale auf Kunst.

 

Zu der am Sonntag beginnenden Ausstellung „Städtischer Kunstbesitz“ erklärt Ratsmitglied Ludger

Reffgen (BA), zugleich Kulturausschussvorsitzender der Stadt Hilden:

„Wenn am Sonntag die Stadt ihr Kunstdepot öffnet und eine Kollektion aus ihre Kunstsammlung

der Öffentlichkeit präsentiert, bedeutet dies ein Novum für die in Hilden an Kultur Interessierten.

Denn zum einen wird bei der Aktion überwiegend zeitgenössische Kunst gezeigt, die der

Öffentlichkeit ansonsten nicht zugänglich ist. Zum anderen, ebenfalls ungewöhnlich, laden gleich

zwei Veranstaltungsorte parallel zum Besuch ein: Der Kunstraum im Gewerbepark-Süd und die

Städtische Galerie im Bürgerhaus, die damit einmal in besonderer Weise ihrem Namen alle Ehre

machen darf.

Die Ausstellung geht auf eine Initiative zurück, die ich mit einem Antrag vor fast zwei Jahren

ergriffen habe und der sich der Kulturausschuss damals angeschlossen hat. Darin hieß es, die

Stadt möge die von ihr im Laufe der Jahre erworbenen Kunstwerke im Rahmen einer Ausstellung

‚Hildener Kunstbesitz‘ der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Hintergrund und Motivation bildeten die jährlichen finanziellen Aufwendungen im städtischen

Haushalt für den Ankauf von Werken bildender Kunst. Keine Riesenbeträge für Kunst- und

Künstlerförderung. Aber immerhin Steuergelder, mit denen die Bürgerinnen und Bürger an der im

Laufe vieler Jahre zusammengetragenen Sammlung von über 700 Exponaten Eigentümerrechte

erworben haben.

Deshalb war die Forderung, die Werke zu zeigen, eigentlich überfällig. Städtische Kunst muss der

Öffentlichkeit zugänglich bleiben und darf nicht dauerhaft in Depots verschwinden. Schließlich ist

es ja keine Raubkunst, sondern alles wurde rechtmäßig erworben.

Dennoch könnte es für Liebhaber interessante Entdeckungen geben, wenn Hilden ab Sonntag für

einen Monat einen Einblick in seine Artothek gewährt und einen Querschnitt aus der Sammlung

zeigt. Ich hoffe, dass die Hildener mit einem regen Interesse auf die Präsentation reagieren. Und

damit – vielleicht mit zeitlichem Abstand – möglicherweise sogar eine ‚Zugabe‘ zum Beispiel in Form

eines anderen, thematisch konzipierten Ausschnitts aus der Kollektion des städtischen

Kunstbesitzes herausfordern.“

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