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Abwasserbeseitigung und Kanalbau im Hildener Süden

By 7. November 2013Anträge / Anfragen

Anfrage zur Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 6. November 2013

 

1. Ist die abwassertechnische Infrastruktur im Umfeld und weiteren Einzugsbereich des Bebauungsplans „Albert-Schweitzer-Schule“ derzeit ausreichend dimensioniert, um zwischen Lindenstraße und Am Wiedenhof auf dem ehemaligen Sport- und Schulgelände den neuen Bedürfnissen von laut Verwaltung prognostizierten 146 zusätzlichen Wohneinheiten zu genügen?

 

2. Ist das im Einzugsbereich des Bebauungsplans „An den Linden“ zurzeit bereitgestellte Kanalnetz in der Lage, ca. 120 zusätzliche neue Wohneinheiten auf der Fläche zwischen An den Linden und Rosenweg zu verkraften?

 

3. Lösen die beiden Bauprojekte im abwassertechnisch besonders sensiblen Hildener Süden eine Überarbeitung des Abwasserbeseitigungskonzepts aus?

 

 

Begründung

 

Die Stadt hat vor zwei Jahren ein strategisches Stadtentwicklungskonzept beschlossen, bei dem unter anderem die Frage, welche finanziellen Auswirkungen großzügige Bauprojekte bei der Nutzung bzw. Anpassung der vorhandenen Infrastruktur auslösen, eine wichtige Rolle spielte. Die in diesem Zusammenhang von externen Gutachtern in Kooperation mit den Fachabteilungen der Bauverwaltung empirisch ermittelten Erkenntnisse werden jetzt bei den genannten Bauplanungen mit stark überdimensioniertem Volumen verworfen. Die fachlich-konzeptionellen Empfehlungen zur Wahrung einer Entwicklungsbalance für Hilden fallen in der Planungsrealität des Rathauses sukzessive unter den Tisch.

Insofern ist die Frage, welche Folgekosten mittelfristig auf die Stadt zukommen, wieder völlig offen und bedarf einer verbindlichen Auskunft.

 

gez. Ludger Reffgen

Fraktionsvorsitzender

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