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Anfrage zur Ratssitzung am 26.03.2014

By 27. März 2014Anträge / Anfragen

 

Zur Situation auf dem Ellen-Wiederhold-Platz

 

Vor einigen Wochen wurde um die Baumscheibe am Bücherschrank mit einer Gabionenmauer eine Einfriedung errichtet. Das Bauwerk steht in deutlichem Widerspruch zur offenen Gestaltung des Platzes, der mit einem Gestaltungsaufwand von annähernd zwei Millionen Euro architektonisch konzeptionell errichtet wurde. Die Maßnahme kommt einem Eingriff in die Platzarchitektur gleich; Form und Material korrespondieren in keiner Weise mit der übrigen Platzgestaltung. Da die Art und Weise, mit der dieses Element nachträglich auf dem Platz eingefügt wurde, im Ergebnis sehr dilettantisch wirkt – es erinnert partiell an eine monumentale Grabstätte -, fragen wir die Verwaltung:

 

Welchem Zweck dient diese nachträglich angebrachte Einfriedung?

Wer hat die Maßnahme veranlasst und wer ist verantwortlich?

Wurden bei Planung und Realisierung die Entwurfsplaner des Platzes konsultiert?

Sind weitere Veränderungen auf dem Platz geplant?

 

 

Die auf dem Platz befindliche große Sitzmöblierung ist durch die sich ausbreitende Gastronomie – wenn überhaupt – nur noch eingeschränkt nutzbar. Daher stellen sich folgende Fragen:

 

Wie beabsichtigt die Verwaltung mit diesem Problem dauerhaft umzugehen?

Könnte eine fachgerecht durchgeführte Umplanung den offensichtlichen Konflikt zwischen öffentlichem Interesse und gastronomischer Nutzung lösen?

 

gez. Ludger Reffgen

Fraktionsvorsitzender

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