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Reichshof- und was kommt danach?

By 24. März 2014Pressemitteilungen

Die Bürgeraktion hat Passanten nach ihrer Meinung zur Reichshof-Planung gefragt. Das Pfarrzentrum ist okay. Zur Wohnbebauung hagelt es Kritik.

 

Mit einem Info-Stand in der Fußgängerzone hat die Bürgeraktion am Wochenende über Planungen in der Innenstadt informiert. Vor allem ging es dabei um den Reichshof, der in diesen Tagen abgerissen wird.

„Uns interessiert die Meinung der Bürger, bevor alles zu spät ist“, begründet Fraktionschef Ludger Reffgen das Gesprächsangebot. Deshalb sei die BA jetzt auf die Straße gegangen, und habe Passanten mit dreidimensionalen Modellansichten konfrontiert.

Das Ergebnis sei verheerend, fasst Reffgen die Gespräche nach ein paar Stunden zusammen. Insbesondere die Baukörper für die 72 Wohnungen an der Hochdahler- und Mühlenstraße werden unisono als zu massiv empfunden.

Der Block entlang der Hochdahler Straße bis zur Kreuzung mit der Berliner Straße erschlage förmlich die Passanten. Er sei eindeutig zu hoch und dürfe in der vorgelegten Form auf keinen Fall verwirklicht werden, war die einhellige Meinung, die die BA-Ratsmitglieder zu hören bekommen hätten. „Da ist der nicht besonders schöne Reichshof ja noch besser gewesen“, hätten einige ihrem Unmut Luft gemacht.

Was außerdem immer wieder auffalle, so Reffgen, sei die häufig gehörte Einschätzung, dass die Meinung der Bürger bei den Verantwortlichen in Hilden unter den Tisch falle. „Auf uns hört ja keiner. Es gefällt uns nicht. Aber wir können ja doch nichts ändern“, sei oft resignierend festgestellt worden. Die Bürgeraktion habe in diesem Zusammenhang auf das für alle offene Portal bei Facebook, „Hilden das bist Du“ hingewiesen. Es biete die Möglichkeit zum Austausch – sowohl über Positives als auch zu Kritik. Reffgen: „Aber wir werden die Straßenaktion auch wiederholen, bevor im Stadtrat die abschließenden Beschlüsse fallen.“

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