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Große Straßenbauprojekte in und um Hilden

 

Bürgeraktion befürchtet chaotische Folgen für den Verkehr

 

In nächster Zeit stehen große Straßenbaumaßnahmen an: Nicht nur am Hildener Kreuz, sondern auch auf der B 228. Gibt es ein Baustellen-Management, das auf die besonderen Belange der Hildener Bevölkerung Rücksicht nimmt, und kann die Stadt Hilden darauf Einfluß nehmen, möchte die BA wissen.

Bahnt sich für Hilden ein jahrelanger Verkehrskollaps an? Mit einer Anfrage hat sich die Bürgeraktion jetzt an die Stadtverwaltung gewandt. Anlass sind die in naher Zukunft anstehenden großen Straßenbaumaßnahmen, die den Hildenern für lange Zeit chaotische Verkehrsverhältnisse bescheren könnten.

Das Hildener Kreuz wird demnächst in eine Großbaustelle verwandelt. Zunächst geht es um die Erneuerung des Brückenbauwerks der A3 über die A46; wenig später soll ein großzügiger Um- und Ausbau des Autobahnkreuzes stattfinden.

Das alles werde Jahre dauern. „Die von dieser Bautätigkeit ausgehenden, absehbaren Verkehrsbelastungen werden in besonderem Maße die Hildener Bevölkerung treffen“, gibt Ludger Reffgen, für die Fraktion der Bürgeraktion im Stadtrat, zu bedenken.

„Das wäre der Verkehrs-Gau für die Stadt“

Erschwerend komme hinzu, dass es kaum Möglichkeiten zum Ausweichen gebe. Insbesondere, wenn die als Parallelverbindung in Ost-West-Richtung in Frage kommende B 228 zur Entlastung ausfalle. Denn auch dort stünden durch die geplante Kanalsanierung auf der Elberfelder Straße gewaltige Baumaßnahmen ins Haus, die für den Verkehr gravierende Beeinträchtigungen befürchten ließen.

Fatal wäre es daher, wenn die Bauarbeiten gleichzeitig stattfänden. „Das wäre der Verkehrs-Gau für die Stadt“, befürchtet Reffgen, denn Hilden würde verkehrlich zur Mausefalle.

Das sollte bedacht und gut vorbereitet werden, findet die BA und möchte von der Stadtverwaltung wissen, ob alle Baumaßnahmen zeitlich aufeinander abgestimmt sind und auf die Belange der Hildener Bevölkerung Rücksicht genommen werde. „Gibt es ein anpassungsfähiges Management, die baustellenbedingten Verkehrsströme vorausschauend zu lenken“, oder welche Möglichkeiten bieten sich, „die Baumaßnahmen zeitlich zu entzerren“, das heißt, Autobahn und Bundesstraße nicht zur gleichen Zeit aufzubuddeln?

Wenn der Verkehr nicht kollabieren solle, müssten insbesondere den ortskundigen Autofahrern  Ausweichmöglichkeiten bleiben, fordert die BA. Die bereits ständig überlastete Walder Straße und die weitere Umleitung über Haaner Gebiet komme als Ausweich-Route nicht in Frage.

 

 

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