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Hildener Winterdorf – Gemütlich ist anders

By 5. Dezember 2016Allgemein
Wer in diesen Tagen der winterlichen Kälte mit wohligen Stimmungen, Glühwein, Punsch & Co. zu begegnen versucht, oder sich auch nur von etwas weihnachtlicher Atmosphäre verzaubern lassen möchte, könnte sein Glück im Hildener Winterdorf suchen. Mit Freunden, Kollegen, Nachbarn im Herzen der Stadt, auf dem Alten Markt, gesäumt von alter Bebauung und flankiert von einigen ansässigen Lokalen, im Schatten der geschichtsträchtigen Reformationskirche – der ideale Ort, um einen kuscheligen kleinen Dauer-Weihnachtsmarkt über die Adventszeit zu beherbergen.
Glühwein und Punsch gibts dort, ein Karussell für Kinder- und Familienspaß auch. Aber wohlige Stimmung, heimelige Atmosphäre? Also ehrlich – gemütlich ist anders. Die wenigen Weihnachtsbuden und -stände, die dort aufgebaut sind, erfreuen sich zwar einiger Besucher (denen im Zweifel auch keine Alternative bliebe). Aber was um alles in der Welt haben die hässlichen Anhänger gleich daneben zu suchen? Kann man Vorräte und Toiletten, wenn sie denn schon in unmittelbarer Nähe platziert sein müssen, nicht etwas schöner unterbringen und den Stil von Holzhütten auch für deren Einhausung wählen?
So bleibt das Winterdorf eine gutgemeinte Idee, leider lieblos und geschmacklos garniert. Übrigens genauso so, wie die vielen Tannenbäume, die entlang der Mittelstraße, mit Kabelbindern an Laternenmasten häufig gleich neben Abfallbehältern befestigt, ein elendes Dasein fristen und schon heute herzzerreißend auf den Abfuhrtermin warten, als wäre schon der 5. Januar. Die Aktionsgemeinschaft Warrington-Platz hat sich für die Nebenstraßen eine hübsche Alternative einfallen lassen: kleine Tannenbaum-Gruppen, dezent dekoriert. Hat vermutlich auch kein Vermögen gekostet. Vielleicht hat die Aktionsgemeinschaft unter Kollegen ja auch ein paar Tipps für ein schönes Winterdorf…?

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