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Bundesrechnungshof bestätigt Bürgeraktion/ CDf

By 9. Februar 2012Pressemitteilungen

Öffentliche Bauprojekte ohne transparente Vergabeverfahren sind überteuert

 

In einem heute (9. Februar 2012) vorgelegten eindrucksvollen Bericht bestätigt der Bundesrechnungshof, dass freihändige Vergaben öffentlicher Bauaufträge weder die Verfahrensdauer nennenswert verkürzen noch die Bauzeit beschleunigen.

Darüber hinaus werde der Wettbewerb deutlich einschränkt, was sich in erheblichen Nachteilen zu Lasten der öffentlichen Auftraggeber auswirke. Beim Bund beliefen sich die Mehrausgaben allein im Hochbau auf 50 bis 70 Mio. Euro.  Zudem erhöhe die Zunahme nicht öffentlicher Vergabeverfahren die Korruptions- und Manipulationsrisiken, so der BRH.

BA/CDf hatten in den letzten Jahren immer wieder auf genau diese Wirkung freihändiger Vergaben, wie zum Beispiel der ausschreibungsfreien Beauftragung der IGH GmbH mit städtischen Projekten, hingewiesen.

„Ich hoffe, dass mit dieser Stellungnahme des Bundesrechnungshofes das Märchen vom billigen und schnellen Bauen bei Vergaben unter der Hand endgültig vom Tisch ist und auch in Hilden endlich ein transparenter Wettbewerb zum Wohle der Stadt zugelassen wird“, erklärte BA/CDf Ratsherr Dr. Peter Schnatenberg.

 

9. Februar 2012

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