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Hildens Innenstadt bald ohne Jugendtreff?

By 20. Juni 2012Pressemitteilungen

BA/CDf: Tafelsilber verschleudert man nicht!

Hilden, 15.02.2012 – Zur Absicht der Stadtverwaltung, mit dem „Jueck“ den einzigen Jugendtreff in der Innenstadt zu schließen, um das Gebäude abreißen und das Grundstück schnellstmöglich verkaufen zu können, erklärt Dr. Christina Krasemann-Sharma, Fraktionsvorsitzende der BA/CDf, nach der Ratssitzung.

 „Das „Jueck“ in der Heiligenstraße erfüllt wichtige Zwecke in der Jugendarbeit. Es gehört zu den besten Immobilien in städtischem Eigentums. Für die BA/CDf sind das zwei gewichtige Gründe, damit sorgsam umzugehen, und es nicht zu verschleudern

Die BA/CDf hat deshalb heute beantragen, das Haus Heiligenstraße zu sanieren und weiter für Zwecke der Jugendarbeit zu nutzen. „Das Geld dafür ist da, soll aber für einen weiteren Kunstrasenteppich ausgegeben werden“, so die BA/CDf-Fraktionsvorsitzende.

Laut aktuellem Kinder- und Jugendförderplan erreiche das in unmittelbarer Nähe zur Fußgängerzone gelegene „Jueck“ Jugendliche, die sich in den Nachmittags- und Abendstunden zwischen Fritz-Gressard-Platz und Gabelung aufhalten, aber aufgrund der guten Verkehrsanbindung auch solche aus anderen Stadtteilen.

Insbesondere die „Niederschwelligkeit“ unterscheide die Jugendberatung im „Jueck“ von anderen Beratungssystemen. Räumlichkeiten im „Jueck“ würden von Betroffenen eher aufgesucht als Beratungsstellen im Rathaus.

Ihr Fraktionskollege Dr. Peter Schnatenberg, stellvertretender Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, hält es darüber hinaus aus kaufmännischer Sicht für fahrlässig, wie die SPD zu fordern, Abriss und Verkauf möglichst schnell abzuwickeln. Eine Immobilie in dieser zentralen Lage drohe verschleudert zu werden.

„Die Abrisspläne um das „Jueck“ sind ein besonders schlimmes Beispiel für plan- und kopflose Haushaltspolitik. Städtisches Eigentum soll unter den Hammer um an anderer Stelle die Anschaffung eines ökologisch sehr fragwürdigen Kunstrasenteppichs zu finanzieren. Wir müssen uns fragen lassen, was wir für unsere Stadt wollen. Die kinder- und jugendfreie Einkaufsstadt? So verspielt man Hildens Zukunft“, so BA/CDf-Ratsherr Dr. Peter Schnatenberg.

 

20. Juni 2012

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