Skip to main content

Neues Logo der Stadt

Antrag

zur Ratssitzung am 4. Juli 2012  

 

 Der Rat der Stadt Hilden möge beschließen:

 Die Einführung  des sogenannten neuen Logos für die Stadt Hilden wird sofort gestoppt.

  1. Soweit das neue „Logo“ bereits für den offiziellen Postverkehr und auf Schriftstücken u. ä. verwendet wird, wird es wieder durch das in der Hauptsatzung der Stadt Hilden beschriebene Wappen ersetzt.

 Begründung:

 Nach den öffentlichen Ausführungen des Bürgermeisters soll das neue „Logo“ vor allem dazu dienen, die offizielle Post der Stadt zu kennzeichnen um die Itterstadt unverwechselbar zu machen.

Zu diesem Zweck ist das „Logo“ aber völlig unbrauchbar. Unabhängig von jeder Diskussion über Geschmack und Sinnhaftigkeit des neuen „Logos“ stellt sich in der Praxis heraus, dass das „Logo“ auf der normalen einfarbigen städtischen Post, nicht einmal als solches erkennbar ist.

Das „Logo“ lebt nämlich allein von seiner Farbigkeit. Insoweit sei auf die Ausführungen des Hermann Hacker, Kreativ-Direktor der Agentur Kaiserberg, bei der Präsentation im Bürgerhaus verwiesen. Die rote Ecke so Hacker erinnere an die Zinne im Stadtwappen. Das Grün stehe für Hilden als „Stadt im Grünen“. Und der dynamische „Wusch“ dazwischen symbolisiere die Itter.

Von all diesen künstlerisch sicherlich sehr wertvollen Gedanken bleibt bei einem weiß-grau-schwarz Druck, wie er sich jetzt auf dem Briefpapier der Stadt zeigt, nichts mehr übrig. Durch die schwachen Schattierungen ist das „Logo“ nicht einmal mehr als solches erkennt. Ein weiterer Einsatz auf städtischer Post verbietet sich daher.

Die Fraktion Bürgeraktion / CDf appelliert an alle Fraktionen im Rat ihrem Antrag zu folgen.

 Mit der Einführung des „Logos“ ist ein handwerklicher Fehler gemacht worden. Es geht bei unserem Antrag nicht darum Schuldige zu finden, sondern zu verhindern, dass die Stadt für die nächsten Jahrzehnte einen völlig verunglückten und verschwommenen Außenauftritt bekommt. Erkannte Fehler müssen schnell korrigiert werden, dann richten sie den geringst möglichen Schaden an.

 

 

Leave a Reply