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Zwei Städte im Stichwahl-Fieber

In Hilden und Düsseldorf bereitet man sich auf die Bürgermeister -Stichwahl am 15.06. vor. Da ist es interessant zu beobachten, wie sich die Kandidaten positionieren. Während in Düsseldorf von den Kontrahenten unterschiedliche Standpunkte eingenommen werden, tut sich in Hilden nichts Vergleichbares. 

Auch im direkten Vergleich der Parteikandidaten von Stadt zu Stadt gerät man ins Staunen. Während in Düsseldorf CDU-Kandidat Elbers erklärt, dass man „in einer wachsenden Stadt nicht alles zubauen dürfe, sondern auch Freiflächen brauche“, will CDU-Kandidatin Buschmann erklärtermaßen nur „Grünflächen im Außenbereich und den Stadtwald“ vor Bebauung schützen.

Hingegen beklagt der SPD-Herausforderer in der Landeshauptstadt zum Thema Wohnungsbau: „‚Grundstücke wurden zu Höchstpreisen verkauft‘, deshalb sei nur Wohnraum im Luxus-Segment entstanden.“ Dazu BA-Fraktionsvorsitzender Ludger Reffgen: „Das, was der sozialdemokratische Spitzenkandidat für Düsseldorf beklagt, haben CDU und SPD seit Jahren in Hilden gemeinsam zugelassen. Der Mangel an günstigem Wohnraum ist nicht vom Himmel gefallen.“

 

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