Zum 1. Mai: BA fragt zur sozialen Bedeutung des „preisgedämpften Wohnens“

 

Wohnen ist in Hilden zum Problem geworden – vor allem, wenn das eigene Gehalt mit den davongaloppierenden Mieten nicht schritthalten kann. In Hilden mangele es an preisgünstigem, bezahlbarem Wohnraum, wird  in diesem Zusammenhang immer wieder festgestellt.

Wenn es darum geht, mangels verfügbarer Sozialwohnungen einen Weg aus der Krise zu suchen, wird in letzter Zeit auch immer häufiger auf das Instrument des „preisgedämpften Wohnungsbaus“ verwiesen. Dabei wird dieses Mittel oft als Ergänzung, vielfach aber auch als Alternative zum so genannten öffentlich geförderten Wohnungsbau verstanden. Dementsprechend groß sind die Erwartungen, die von der Öffentlichkeit an den preisgedämpften Wohnungsbau geknüpft werden.

Während für die Variante „Sozialwohnungen“ die Bestimmungen für die soziale Wohnraumförderung des Landes NRW gelten, erscheinen die Grundlagen und Rahmenbedingungen für den „preisgedämpften“ Wohnungsbau diffus. Was also verbirgt sich wirklich hinter diesem Zauberwort, dem einige schon „die Wende“ auf dem Hildener Wohnungsmarkt zutrauen?

Grund für die BA, zum 1. Mai mit einer Anfrage an die Stadtverwaltung der Frage nachzugehen, welche soziale Bedeutung dem preisreduzierten Wohnen in Hilden zukommt.

Hier die Fragen im Einzelnen:

  • Was genau bedeutet preisgedämpfter Wohnungsbau, und wie ist der Begriff „preisgedämpft“ definiert?
  • An welche Zielgruppe richtet sich das Angebot, und wer hat einen Anspruch auf preisgedämpftes Wohnen?
  • Nach welchen Kriterien wird eine Wohnung in Hilden beurteilt, um der Definition „preisgedämpfter Wohnungsbau“ zu genügen?
  • Wo sind diese Kriterien und Grundsätze niedergelegt und wer legt die Richtlinien fest?
  • Wieviele fertiggestellte Wohneinheiten im preisgedämpften Marktsegment gibt es bisher in Hilden?
  • Für wieviele weitere Wohneinheiten im preisgedämpften Marktsegment liegt eine genehmigte Planung vor?
  • Auf welcher vertraglichen Grundlage basiert in diesen Fällen das Angebot für preisreduzierten Wohnraum?
  • Wie lange sind die Anbieter an diese Zusage gebunden?
  • Ist der vereinbarte Mietpreis indexiert? Wenn ja, wie?
  • Welche Erfahrungen hat die Verwaltung bisher mit dem Instrument „preisgedämpfter Wohnungsbau“ gemacht, und zu welchen Erkenntnissen führen diese Erfahrungen hinsichtlich der Prognosen für den Hildener Wohnungsmarkt?

Bereits vor Monaten hatte die BA eine soziale Offensive auf dem Hildener Wohnungsmarkt gefordert.

MEHR ZUM THEMA:

http://www.buergeraktionhilden.de/ba-fordert-soziale-offensive-auf-dem-hildener-wohnungsmarkt/ – 31.12.2017

http://www.buergeraktionhilden.de/sozialwohnungen-ba-mit-dem-kauf-von-belegungsrechten-dem-abwaertstrend-entgegenwirken/ – 22.02.2018

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