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Aktionsgemeinschaft „Zentrum Warrington- Platz“ reklamiert mehr Mitsprache bei der Innenstadtgestaltung

By 13. September 2016Allgemein

Mehr Kommunikation, mehr Beteiligung, mehr Information, mehr Akzeptanz – ein ganzes Bündel von Wünschen hat die AG „Zentrum Warrington- Platz“ derzeit auf der Agenda. Nichts was unbedingt kostspielig wäre, aber deshalb noch lange nicht unwichtig. Die Händlergemeinschaft, die sich als Interessenvertretung des Einzelhandels zwischen Heiligenstraße und Schulstraße versteht, hatte zu einem Treffen mit den Fraktionschefs und der Verwaltungsspitze eingeladen. Auslösend war ein Zeitungsartikel, in dem es geheißen hatte, das Innenstadt-Konzept stehe wegen finanzieller Schwierigkeiten der Stadt „auf der Kippe“.

„Wir wollten uns aus erster Hand informieren, ob und wie es mit der Innenstadt weitergeht“, sagt Dagmar Rausch, Sprecherin der AG Warrington- Platz. Für die Händler sei wichtig, dass  die Entwicklung in der Stadt nicht stagniere. Die Gewerbetreibenden rund um den Warrington- Platz hätten beispielsweise vor geraumer Zeit Gestaltungsvorschläge zur Verbesserung ihres Umfelds gegenüber Stadtmarketing gemacht und sich auch bei Bürgerinformations- Veranstaltungen der Stadt mit konkreten Ideen eingebracht. Inzwischen sei die Kommunikation mit dem Rathaus auf Null gekommen. Deshalb wolle man ab sofort verstärkt selbst die Gesprächs-Initiative ergreifen und überlege auch, seitens der Arbeitsgemeinschaft den Aktionsradius auf die gesamte Innenstadt auszudehnen.

Die Vertreter der sieben Ratsfraktionen zeigten sich aufgeschlossen angesichts dieser Wünsche. Zum Innenstadt-Konzept berichtete die Verwaltungsspitze über wenige Tage zuvor stattgefundene Beratungen mit der Bezirksregierung und Ministeriumsvertretern. Dabei hätten die Zuschussgeber durchaus Verständnis für die finanziell schlechte Position der Stadt Hilden gezeigt und Bereitschaft signalisiert, einzelne, wenig Veränderung in der Stadt erzeugende Projekte, aus dem Gesamtkonzept ausklammern zu können. Andere, zum Beispiel das Projekt Warrington- Platz, sollten hingegen fortgesetzt und möglicherweise sogar ergänzt werden.

Die Einzelhändler begrüßten, dass damit offenbar Bewegung in die Diskussion komme und das schon tot geglaubte Innenstadt-Konzept doch noch Überlebenschancen bekomme. Wichtig wäre aus ihrer Sicht vor allem, dass der östliche Teil des Warrington- Platzes einbezogen würde und dort mehr als reine „Kosmetik“ stattfinden würde. Ein Vorschlag, den die Bürgeraktion bereits im Haupt- und Finanzausschuss geäußert hatte. Im Hinblick auf die weitere Entwicklung, die jetzt schrittweise vollzogen werden müsse, wünschten sie sich eine aktive Beteiligung und einen regelmäßigen Informationsaustausch mit der Politik.

Die Bürgeraktion wird dem gerne nachkommen.

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