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Immer wieder ein Ärgernis: Die Baustellen-Information der Stadt ist ungenügend!

By 21. August 2016Allgemein
 
Zwei Welten prallen aufeinander: Was die Stadt für „hervorragend informiert“ hält, betrachten die Bürger als eine Zumutung. Die Baustellen-Information der Stadt ist immer wieder ein Ärgernis. Und wird es wohl auch bleiben. Zumindest, so lange die Verwaltung auf stur schaltet und ihre Chefin, die Bürgermeisterin, nichts an diesem Zustand ändert.
Jüngstes Beispiel: Das vielbefahrene Aldi-Ei bekommt eine neue Asphaltdecke. Das löst eine ganze Reihe Umleitungen aus. Auch Bus-Haltestellen sind betroffen. Doch während die Stadt im Falle von Steuerbescheiden in der Lage ist, jeden Briefkasten für eine schriftliche Zahlungsaufforderung zu finden, hält das Rathaus bei der Baustellen-Information eine Nachricht, eine Woche bevor die Bauarbeiten beginnen, auf der städtischen Homepage platziert für völlig ausreichend. Weil in den Amtsstuben die Meinung vertreten wird, jeder Bürger habe die Webseite der Stadt ständig im Blick.
Dass diese Sicht lebensfremd ist, beweist der Fall eines Anwohners der Heerstraße, der sich plötzlich mit einer Bus-Haltestelle vor seiner Haustür konfrontiert sieht – und von nichts weiß. Aber der nächste Steuer- und Gebührenbescheid kommt bestimmt – im serviceorientierten Umgang mit Kunden sogar an die richtige Adresse.
Übrigens: Die Bürgeraktion hatte in der Vergangenheit mehrfach versucht, Ratsmehrheit und Verwaltung davon zu überzeugen, dass die Bürger-Information verbesserungswürdig ist.

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