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Personaldecke zu dünn- Landtag schaut zu

By 4. April 2012Pressemitteilungen

Kreispolizei fehlen mindestens 30 Stellen
Hilden, 03.04.2012 – Ratsmitglied Dr. Peter Schnatenberg, von der Fraktion „Bürgeraktion/CDf“, nimmt Presseberichte über eine versuchte Vergewaltigung zum Anlass, um bei allem Verständnis für die Kritik am verzögerten Auftauchen der Polizei auf alarmierende Fakten hinzuweisen:

„Im Zusammenhang mit der verzögerten Reaktion der Polizei auf einen telefonischen Hilferuf wegen einer versuchten Vergewaltigung wäre es zu einfach, jetzt auf die Polizisten zu schimpfen, ohne dabei zu berücksichtigen, ob die Personaldecke nicht vielleicht doch zu dünn ist.

Damit will ich selbstverständlich nicht rechtfertigen oder gar um Verständnis dafür werben, dass die Polizei auf eine versuchte Vergewaltigung mit dem Hinweis reagiert haben soll, man könne keinen Wagen vorbeischicken, weil man im Moment viel mit Betrunkenen zu tun habe.

Die Personaldecke der Kreispolizeibehörde Mettmann ist in den letzten Jahren dünner geworden. Und zwar mit dem Segen von ganz oben.

Von der Öffentlichkeit unbemerkt, ist nämlich die neue Justizvollzugsanstalt Düsseldorf organisatorisch der Kreispolizeibehörde Mettmann zugewiesen worden. Dadurch sind zahlreiche Zusatzbelastungen auf die dortige Kreispolizei zugekommen.

Die Gewerkschaft der Polizei hat den zusätzlichen Bedarf für die Kreispolizeibehörde Mettmann auf etwa 30 Beamte geschätzt. Aber die gibt es nicht.

Denn trotz dieser zahlreichen Mehrbelastungen lehnt das Innenministerium eine Aufstockung der personellen Kapazitäten für die Kreispolizeibehörde Mettmann ab.“

Dr. Schnatenberg: „Die Pipeline-Parteien haben wieder einmal zugeschlagen: Die dünne Personaldecke bei der Kreispolizei ist sowohl von Schwarz-Gelb als auch von Rot-Grün politisch gewollt. Auch darauf wollen wir im Landtagswahlkampf aufmerksam machen!“

 

4. April 2012

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