A3-Ausbau: BA fordert Straßen NRW auf, „Zufallsbürger“ öffentlich zu machen

Mit der Aufforderung an den Landesbetrieb, sogenannte Zufallsbürger öffentlich zu machen, hat die Bürgeraktion Hilden (BA) auf eine Presseveröffentlichung von Straßen NRW reagiert. Darin hatte es geheißen, die mit der achtspurigen Erweiterung beauftragte Behörde habe mit „repräsentativen Anwohnern“ einen Workshop zur planungsbegleitenden Beteiligung des Ausbau-Projekts durchgeführt (Rheinische Post v. 10.10.2020).

„Wir würden mit den zufällig vom Landesbetrieb ausgewählten Repräsentanten ‚der betroffenen Gesamtbevölkerung‘, die offenbar auch uns bei Straßen NRW vertreten sollen, gerne in einen offenen Dialog treten“, sagt dazu BA-Fraktionsvorsitzender Ludger Reffgen. Immerhin informiere die Planungsbehörde das Begleitgremium nicht nur über die fortschreitende Planung. Die Aufgabe der Teilnehmer bestehe erklärtermaßen auch darin, dem Landesbetrieb stellvertretend „beratend zur Seite zu stehen und Impulse für die weiteren Planungen zu geben“.

„Wir sind davon überzeugt, dieses Wirken meinungsfreudig befruchten zu können und würden gerne mit den Zufallsbürgern in Kontakt treten“, stellt Reffgen für die BA-Ratsfraktion fest. „Wir hoffen, dass Straßen NRW unsere Absicht fördert und nichts zu verheimlichen hat.“ In der Vergangenheit hatte sich die BA wiederholt kritisch zu dem Projekt positioniert.