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Was sich bereits seit Wochen bundesweit in vielen deutschen Städten abspielt, soll sich am Freitagabend (2. Februar) auch in Hilden fortsetzen. Die Menschen sind aufgerufen, ein deutliches Zeichen zu setzen und gegen einen sich landesweit breit machenden braunen Ungeist auf die Straße zu gehen.

 

Eingeladen sind alle verantwortungsbewussten Bürgerinnen und Bürger, um 17 Uhr zur Gabelung zu kommen, um auch für Hilden einen eindrucksvollen Protest zu manifestieren. Anfang des Jahres war bekannt geworden, dass von Teilnehmern eines rechtsextremen Gesprächskreises Strategie-Überlegungen angestellt wurden, wie mit Zwangsdeportationen im großen Stil gegen ausländische Mitbürger und überhaupt gegen Menschen mit Migrationsgeschichte vorgegangen werden könnte. Die damit zum Ausdruck gebrachte, von vielen in Deutschland nicht mehr für möglich gehaltene Entwicklung hatte für viele Menschen das Fass zum Überlaufen gebracht und eine Welle der Empörung ausgelöst.

Der Protestzug soll von der Gabelung über die Mittelstraße zum Alten Markt ziehen. Der Initiative haben sich alle lokalen politischen Kräfte angeschlossen, die sich wie vielerorts dem rechten Sumpf in Deutschland entgegenstellen wollen. Auch die Bürgeraktion gehört zum Kreis derjenigen, die den Aufruf unterstützen. Im Vertrauen darauf, gemeinsam gegen Hass und Hetze, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit, Extremismus, Rassismus und Faschismus zu demonstrieren – nicht auf einer einseitigen Partei-Werbeveranstaltung zu landen und politisch missbraucht zu werden. Denn nur die entschlossene Einigkeit der Demokraten kann die Kraft entwickeln, die es braucht, den aufkommenden Ungeist im Keim zu ersticken.

Jeder ist aufgefordert und eingeladen, Demokratie, Toleranz und Freiheit gegen die sich mehrenden Angriffe zu verteidigen. Wehret den Anfängen!

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