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UMWELT & KLIMA – Was der Ausschuss beschlossen – oder besser – nicht beschlossen hat

By 31. März 2021Allgemein

Klare Entscheidungen sind das Salz in der Suppe der Politik. Da haben es Natur- und Umweltschutz nicht leicht in Hilden angesichts einer überwiegend ablehnenden Haltung im Stadtrat und bei den Verantwortlichen in der Verwaltung.

 

  • Photovoltaik-Anlagen auf städtischen Dächern

Nach einem Fachvortrag der Stadtwerke hat der Ausschuss den Antrag, Photovoltaik-Anlagen auf städtischen Gebäuden auszubauen, vertagt.

 

  • Luftreinigungsgeräte in „Einfachbauweise“

Im Anschluss an die Präsentation des früheren Chemielehrers Dr. Enßlin wird deutlich, dass die Ausschussmehrheit an dem Thema „Luftreiniger“ nicht interessiert ist. Nach kontroverser Debatte erfolgt eine Vertagung an den Ausschuss für Schule und Sport.

 

  • Studentische Projekte für Teilaufgaben im Klimamanagement

Da die Halbtagsstelle der Klimamanagerin gleich nach ihrer Besetzung im Oktober durch Mutterschutz und Elternzeit mindestens bis 2022 wieder unbesetzt ist und sich daran, nach Auffassung des zuständigen Dezernenten, auch nichts ändern soll – nicht einmal temporär -, fehlen der Stadt die „personellen und finanziellen Ressourcen für konkrete Objektplanungen“. Der Antrag wurde zurückgezogen.
Der Antrag der BA, die Teilzeitstelle des Klimamanagers zur Überbrückung befristet zu besetzen, wird bei Enthaltung der Grünen von den anderen Fraktionen mit großer Mehrheit abgelehnt.

 

  • Artenvielfalt auf städtischen Grünflächen und Flächen des Straßenbegleitgrüns

Dem Ansinnen können nur BA und Grüne etwas abgewinnen. Nach negativer Beschlussempfehlung durch die Verwaltung stimmt der Umweltausschuss mehrheitlich gegen den Antrag.

 

  • Anlage einer Grünanlage neben dem Gebäude der Freizeitgemeinschaft, hinter der Musikschule an der Gerresheimer Straße

Ergänzt um einen Sinnesgarten, mit dem Belange behinderter Menschen berücksichtigt werden sollen, wird der Antrag einstimmig beschlossen.

 

  • Zukünftige Ausrichtung der Altkleidersammlung in der Stadt Hilden

Nach sehr kontroverser Beratung zwischen den Sozialverbänden und der BA einerseits und der Verwaltung, der CDU und der SPD auf der anderen Seite, wird die Angelegenheit ohne Beschlussfassung an den Rat vertagt.