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Januar 2013

„Hilden braucht eine Kultur des Miteinander- auch beim Bauen“

                                Bauverwaltung verhindert Bürgerbeteiligung

 Das Amt für Bauplanung und Vermessung hatte mit einer Frist von nur 6 Tagen zu einer Bürgeranhörung für den Bebauungsplan des Geländes der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule eingeladen. „Mit einer so kurzfristig geplanten Bürgeranhörung sollen die Kritiker der extrem dichten Bebauung durch die Verwaltung ausgegrenzt werden“  so die stellv. Fraktionsvorsitzende der Bürgeraktion, Birgit Behner.

Bereits im vergangen Jahr hatte die Verwaltung zur ersten Anhörung am Abend der Fußballweltmeisterschaft – Deutschland: Holland – eingeladen  und im Anschluss das Projekt in einer Woche durch die Gremien  gepaukt.

Gegen den umstrittenen Bebauungsplan, bei dem min. 140 Wohneinheiten auf dem Gelände der ehemaligen Schule gebaut werden und von 23 schützenswerten Bäume 12 weichen sollen, hat die Aktionsgemeinschaft „Grüne Lunge“ 1500 Unterschriften gesammelt, um den Erhalt des Grüns zu unterstützen. Auch vor dem Hintergrund eines strategischen Stadtentwicklungskonzeptes, dass den Bau von max. 65 Wohneinheiten auf diesem Gelände empfiehlt.

Trotz der kurzen Einladungsfrist waren dennoch Bürger und Vertreter der Aktionsgemeinschaft anwesend. Es wurden u.a. Fragen zur Entwässerung, dem Verbleib von Bäumen, der Parkraumsituation und dem zu erwartenden Verkehrslärm gestellt. Antworten wurden keine gegeben. Die Verwaltung will diese Fragen aufnehmen.“ Wir warten gespannt auf die Antworten, “ so Behner. Von einer  transparenten und in der Öffentlichkeit geführten Diskussionen  zwischen den Entscheidungsträgern im Rat  und den Bürgern kann bisher jedenfalls  nicht gesprochen werden.

Die Bürgeraktion wird sich weiter für einen Kompromiss einsetzen.

 

30. Januar 2013

 

Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums

Anfrage zur Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums

 Sehr geehrter Herr Thiele,

 im Hinblick darauf, dass in Hilden im Jahr 2013 diverse Hochbaumaßnahmen, wie der Ausbau weiterer Ogata-Gruppen oder der Umbau der Fabry-Realschule zur Verbundschule geplant sind, fragen wir die Verwaltung, ob ihr die Klimainitiative des Bundesumweltministeriums bekannt ist  und ob seitens der Stadt Hilden beabsichtigt ist, sich daran zu beteiligen.

 Mit Beginn des Jahres 2013 können Kommunen Fördermittel für Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen einer Klimaschutzinitiative beantragen. Anträge auf Förderung können vom 01.Januar bis 31. März gestellt werden.

 Angesichts der kurzen Antragsfrist, die das Ministerium vorgibt, verzichten wir auf einen förmlichen Antrag, bitten jedoch um kurzfristige Prüfung und Stellungnahme.

 

Mit freundlichen Grüßen

 Birgit Behner

Ratsmitglied

 

17. Januar 2013

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