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Dezember 2013

Bürgeraktion fordert mehr Sicherheit auf der Beethovenstraße

Nach tödlichem Unfall:

Bürgeraktion fordert mehr Sicherheit auf der Beethovenstraße

Der tödliche Verkehrsunfall wenige Tage vor Weihnachten hat die Ratsfraktion der Bürgeraktion veranlasst, sich aktuell der Verkehrssituation auf der Beethovenstraße anzunehmen.

„Nach eingehender Erörterung, Hinweisen aus der Bevölkerung und angesichts der Schwere des Unfalls sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass die Gefahrensituation ein zügiges Handeln erfordert“, fasst Fraktionsvorsitzender Ludger Reffgen das Bewertungsergebnis zusammen. Die Bürgeraktion habe daher  Bürgermeister Horst Thiele einen Antrag zukommen lassen, mit der Bitte, für ein schnelles Beratungsverfahren in den städtischen Gremien zu sorgen.

In dem Antrag wird die Stadtverwaltung beauftragt, als örtliche Straßenverkehrsbehörde zu prüfen, mit welchen Maßnahmen die Gefahrensituation auf der Beethovenstraße entschärft  werden könnte. Die Straße sei angesichts ihres engen Profils, der vielen Einmündungen und Zuwegungen, diverser Bushaltestellen, zwei anliegender Grundschulen, einer angrenzenden Kleinspielfläche und des stark frequentierten Nahversorgungszentrums eine sehr intensiv genutzte Stadtstraße, analysieren die Antragsteller die Situation. „All das erfordert die erhöhte Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer.“

Um die „Verkehrssituation auf der, für den dicht besiedelten Hildener Norden wichtigen Stadtstraße“ zu verbessern, macht die Bürgeraktion gleich drei konkrete Vorschläge, die jetzt auf ihre Wirksamkeit untersucht werden sollen:

  1. Tempo-30-Regelung für den gesamten Straßenzug der Beethovenstraße zwischen Hochdahler Straße und Gerresheimer Straße. Mit dieser Maßnahme, so Reffgen, werde die Durchfahrtgeschwindigkeit auf der kompletten Straßenlänge rigoros reglementiert.
  2. Eine kombinierte Fuß- und Radwegefurt zwischen Zelterstraße und Rotem Weg, die      zum Beispiel mit farbigem Belagwechsel in der Fahrbahn oder durch Aufpflasterung deutlich markiert ist und Passanten und Radfahrern ein sicheres Überqueren der Beethovenstraße ermöglicht. Der Vorschlag zielt darauf, Fußgängern und Radfahrern beim Überqueren Vorrang einzuräumen und den motorisierten Verkehr – einschließlich der Busse – zum Bremsen zu zwingen.
  3. Durch Versetzen der 30km/h-Schilder wird der gesamte Knotenpunkt Zelterstraße / Roter Weg in die Tempo-30-Zone einbezogen. Nach Auffassung der Antragsteller kommt diesem Vorschlag die schwächste Wirkung zu, weil damit der geschwindigkeitsreduzierte Bereich auf der Beethovenstraße in Richtung Gerresheimer Straße nur etwas verlängert werde. Dennoch sieht Reffgen dabei auch Vorteile: Die Maßnahme wäre durch einfaches Versetzen der Beschilderung schnell und kostengünstig zu realisieren. Und immerhin würde damit erreicht, dass der gesamte Kreuzungsbereich unter die Geschwindigkeitsgrenze von 30 km/h fiele. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen, so der BA-Fraktionschef,  sei dies bisher nicht der Fall.

Anfrage in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 05.12.2013

 

„Zukunft des Spielmobils“

Das Spielmobil Hilden ist aus unserer Sicht ein wachsendes, sehr erfolgreiches und breitgestreutes Angebot für Familien, das von allen Bevölkerungsgruppen angenommen wird. Die letzten veröffentlichten Zahlen von 2011 mit rund 6000 Besuchern (davon ca. 4000 Kinder) bei ungefähr 35 Einsätzen zeigen, das dass Spielmobil nicht nur gelebte Integration von verschiedenen Nationen und kulturellen Hintergründen ist, sondern eine, für alle Stadtteile gleichberechtigte, pädagogisch wertvolle Bereicherung darstellt. Um dieses Angebot weiter anbieten zu können, bedarf es einer guten strukturellen Organisation, die wir durch die Aufgabe des Jueck´s in Gefahr sehen. Denn das Raum- und Lagerangebot in der  neuen Unterbringung der Jugendförderung fällt im „ Haus an der Bech“ deutlich geringer aus.

Vor diesem Hintergrund stellt die BÜRGERAKTION folgende Fragen:

  • Wie sieht die zukünftige langfristige Planung und Durchführung der Spielmobileinsätze aus und wie werden sie logistisch betrieben?
  • Wo werden die Utensilien des Spielmobiles gelagert, wenn sie nicht im Einsatz sind?
  • Wieweit ist der Erwerb und Ausbau des neuen Spielmobilfahrzeuges und wo wird es voraussichtlich seinen festen Standort bekommen?
  • Wie sieht die langfristige Planung dieses Angebotes aus?

 

 

 

Sabine Kittel

Ratsmitglied

Antrag in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 05.12.2013

 

 

Fortsetzung des Projektes

 „Schulsozialarbeit nach dem Bildungs- und Teilhabepaket“

 

 

Basierend auf der uns vorliegenden Sitzungsunterlage WP 09-14 SV 51/274 beauftragen wir die Verwaltung, ein Konzept zur Fortführung des Projektes der Bildungs- und Teilhabecoaches in Hilden zu entwickeln.

 

Wir bitten, die Auswirkungen unter personellen und finanziellen Aspekten darzustellen und das Konzept möglichst bis zur nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses im Frühjahr 2014 vorzulegen.

 

 

Begründung:

 

Die bestehende Schulsozialarbeit stellt ein wichtiges Element in der Familienbetreuung durch die städtische Einrichtung „Stellwerk“ dar. Sollte diese Arbeit eingestellt werden müssen, würde dies in erster Linie Familien in schwierigem sozialem Umfeld treffen.

 

Sabine Kittel

Ratsmitglied

 

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