Monthly Archives

Juli 2012

Gelände Albert- Schweitzer- Schule

Bürger befürchten Kahlschlag

Nicht nur die Anzahl der projektierten Wohneinheiten sei entscheidend für die künftige Lebensqualität rund um die Albert- Schweitzer- Schule, sondern auch, ob der üppige, alte Baumbestand zwischen Kölner- und Kunibertstraße erhalten bleibe. Darauf haben die Anwohner jetzt die Bürgeraktion hingewiesen. Deren Fraktion gehörte zu den 13 Ratsmitgliedern, die dem Bebauungskonzept im Stadtrat eine Absage erteilten.

Grundlage für die Sorge der Anwohner sei der von der Baudezernentin Hoff favorisierte Preisträgerplan, der im  Rat während der Fußball- EM in einer Woche durchgepaukt wurde, bevor sich die Anlieger eingehend mit der Materie auseinandersetzen konnten. Dies geschehe erst jetzt nach und nach mit der Folge, „dass nun immer stärker fundamentale Kritik an dem ganzen Projekt laut wird“, so Fraktionschef Ludger Reffgen.

Bei einem Abgleich des alten Baumbestands mit der Entwurfsplanung sei jetzt aufgefallen, dass sich 23 schützenswerte Bäume im Plankarree befinden, von denen 13 der Bebauung im Wege stünden. Hinzu komme eine in den letzten Wochen beobachtete mutwillige Beschädigung einiger stattlicher Exemplare zum Beispiel durch bösartigen Einschlag ganzer Nagelbünde, die auf ein gewolltes Baumsterben hindeuten. Angesichts der Tatsache, dass niemend so recht Notiz davon nähme, „fragen uns die Bewohner im Umkreis, ob dieser Baumfrevel möglicherweise System habe und geduldet werde“, fasst Reffgen die an die Bürgeraktion, das Rathaus und Umweltverbände gerichteten Beeschwerden zusammen.

Mit lapidaren. kaltschnäuzigen Aussagen wie „Wo neu gebaut werden soll, müssen auch Bäume gefällt werden!“, sei die Verwaltung dabei, das letzte Quäntchen Vertrauen der Menschen in ein dem Wohl der Bürger verpflichtetes Handeln zu verspielen. Derartige Stellungnahmen ließen befürchten, dass es Baudezernentin Hoff und Bürgermeister Thiele letztendlich egal sei, wenn es an der Albert- Schweitzer- Schule zum Kahlschlag komme. Reffgen: „Und wie wir gerade bei der Baumaßnahme An den Linden sehen, wird das Grün, was noch auf dem Plan geschützt aussah, dann Not leidend, wenn die Bagger mal erst rollen.“

 

30.  Juli 2012

Ludger Reffgen als Fraktionsvorsitzender gewählt

Birgit Behner wird Stellvertreterin

Mit einer neuen Fraktionsspitze geht die Bürgeraktion in den Sommer. Auf Vorschlag des neuen Vorsitzenden der Wählergemeinschaft, Dr. Peter Schnatenberg, wählten die Rats- und Ausschussmitglieder in der Fraktionssitzung am 10. Juli 2012 Ludger Reffgen zum Fraktionsvorsitzenden. Zu seiner Stellvertreterin wurde Birgit Behner bestimmt.

Reffgen erhielt damit den Auftrag, für ein Jahr die Fraktion zu führen. Er löst Dr. Christina Krasemann-Sharma ab, die nach fast zwei Jahren im Amt nicht erneut kandidierte.

Die Wahl fand turnusgemäß statt. Er werde den sachlichen Führungsstil seiner Vorgängerin fortsetzen und am Kurs der Bürgeraktion als verlässliche Wahlalternative festhalten, kündigte Reffgen an. „Wir fühlen uns seit jeher in besonderem Maße der Lebensqualität der Menschen in Hilden verpflichtet. Dabei bleiben wir.“ Die Aufgabe, die Stadt zum Wohle der Bürger – nicht auf Kosten der Bürger – zu gestalten, ziehe sich durch alle Bereiche und sei ständig aktuell.

 

11. Juli 2012

 

Bürgeraktion/ CDf wählt neuen Fraktionsvorstand

Reffgen und Behner in neuer Führungsrolle

Ebenso wie in der Wählergemeinschaft der Bürgeraktion wählte auch die Fraktion turnusmäßig jetzt einen neuen Vorstand.

Künftig wird Ludger Reffgen, Urgestein der Bürgeraktion, als Sprecher die Fraktion leiten. Seine Stellvertreterin ist Birgit Behner. Die Amtszeit beträgt ein Jahr.

 

11. Juli 2012

Wechsel an Fraktionsspitze

Mit einer neuen Fraktionsspitze geht die Bürgeraktion in den Sommer.

Auf Vorschlag des neuen Vorsitzenden der Wählergemeinschaft, Dr. Peter Schnatenberg, wählten die Rats- und Ausschussmitglieder in der Fraktionssitzung am 10. Juli 2012 Ludger Reffgen zum Fraktionsvorsitzenden.

Zu seiner Stellvertreterin wurde Birgit Behner bestimmt.

Ludger Reffgen erhielt damit den Auftrag, für ein Jahr die Fraktion zu führen. Er löst Dr. Christina Krasemann-Sharma ab, die nach fast zwei Jahren im Amt nicht erneut kandidierte. Die Wahl fand turnusgemäß statt.

Er werde den sachlichen Führungsstil seiner Vorgängerin fortsetzen und am Kurs der Bürgeraktion als verlässliche Wahlalternative festhalten, kündigte Reffgen an.

„Wir fühlen uns seit jeher in besonderem Maße der Lebensqualität der Menschen in Hilden verpflichtet. Dabei bleiben wir.“

Die Aufgabe, die Stadt zum Wohle der Bürger – nicht auf Kosten der Bürger – zu gestalten, ziehe sich durch alle Bereiche und sei ständig aktuell.

Gestaltungsrichtlinien Ellen- Wiederhold- Platz

Antrag zur Ratssitzung am 4. Juli 2012

 

 

Gestaltungsrichtlinien für den Ellen-Wiederhold-Platz

 

Der Rat der Stadt möge beschließen:

 

„Der Bürgermeister wird beauftragt, zum Schutz des Platzcharakters für den Bereich des Ellen-Wiederhold-Platzes Gestaltungsrichtlinien für die Platzmöblierung zu erarbeiten. Das Regelwerk ist dem Rat der Stadt zur Beschlussfassung vorzulegen.“

 Begründung

 Die Stadt Hilden hat mit hohem Aufwand (1,9 Mio. Euro) den Ellen-Wiederhold-Platz neu gestaltet. Der Platz wurde nach Fertigstellung 2011 den Bürgern übergeben. Er gibt einen wesentlichen Impuls für die Aufwertung der Innenstadt.

 Die Neugestaltung des zentralen Platzraums war auf einen attraktiven Aufenthaltsbereich orientiert, der die örtliche Spezifik zwischen Alt- und Neubebauung einschließlich des z. T. denkmalgeschützten Gebäudeensembles von Bürgerhaus und Altem Meldeamt spiegelt. Im Ergebnis hat die Freiraumplanung den Platz bewusst von überflüssigen Elementen befreit und durch Reduzierung von Form und Material einen homogenen und ruhigen Ausdruck erzielt.

Diese attraktive städtebauliche Gestaltung gilt es vor einem störenden Gestaltungsdurcheinander insbesondere bei der Möblierung zu schützen. Die Möblierung des öffentlichen Raums ist ein wesentliches Gestaltungsmerkmal und bedeutsam bei der Frage, ob ein Bereich ästhetisch wahrgenommen wird.

Deshalb muss es Ziel sein, bei der Erteilung von Sondernutzungserlaubnissen die Gestaltung und die Gegebenheiten des Platzes zu schützen. So sollte die Möblierung der Außengastronomie mit dem Erscheinungsbild des Platzes harmonieren und die Funktionalität der öffentlichen Ruhezonen gesichert sein.

Dazu sind Gestaltungsrichtlinien zu entwickeln, die es ermöglichen, Anträge auf Sondernutzungen des öffentlichen Platzes auch unter gestalterischen Gesichtspunkten zu begleiten und zu bearbeiten. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, den Nutzern aufzuzeigen, dass sie einen wertvollen Beitrag zur Gestaltung leisten können. Die Richtlinien sollten auch eine Sensibilisierung bewirken und für den Grundkonsens werben, dass eine gute Gestaltung allen zugute kommt.

Insbesondere der hohe Investitionsaufwand, den die Stadt vertreten durch den Rat bei der Herrichtung des Platzes betrieben hat, rechtfertigt es, als Eigentümer Einfluss auf die Gestaltung der Möblierung nehmen. Denn auch die ansässigen Gastronomiebetriebe profitieren von einem attraktiven Platz.

 

gez. Ludger Reffgen                                                                  

Ratsmitglied

Neues Logo der Stadt

Antrag

zur Ratssitzung am 4. Juli 2012  

 

 Der Rat der Stadt Hilden möge beschließen:

 Die Einführung  des sogenannten neuen Logos für die Stadt Hilden wird sofort gestoppt.

  1. Soweit das neue „Logo“ bereits für den offiziellen Postverkehr und auf Schriftstücken u. ä. verwendet wird, wird es wieder durch das in der Hauptsatzung der Stadt Hilden beschriebene Wappen ersetzt.

 Begründung:

 Nach den öffentlichen Ausführungen des Bürgermeisters soll das neue „Logo“ vor allem dazu dienen, die offizielle Post der Stadt zu kennzeichnen um die Itterstadt unverwechselbar zu machen.

Zu diesem Zweck ist das „Logo“ aber völlig unbrauchbar. Unabhängig von jeder Diskussion über Geschmack und Sinnhaftigkeit des neuen „Logos“ stellt sich in der Praxis heraus, dass das „Logo“ auf der normalen einfarbigen städtischen Post, nicht einmal als solches erkennbar ist.

Das „Logo“ lebt nämlich allein von seiner Farbigkeit. Insoweit sei auf die Ausführungen des Hermann Hacker, Kreativ-Direktor der Agentur Kaiserberg, bei der Präsentation im Bürgerhaus verwiesen. Die rote Ecke so Hacker erinnere an die Zinne im Stadtwappen. Das Grün stehe für Hilden als „Stadt im Grünen“. Und der dynamische „Wusch“ dazwischen symbolisiere die Itter.

Von all diesen künstlerisch sicherlich sehr wertvollen Gedanken bleibt bei einem weiß-grau-schwarz Druck, wie er sich jetzt auf dem Briefpapier der Stadt zeigt, nichts mehr übrig. Durch die schwachen Schattierungen ist das „Logo“ nicht einmal mehr als solches erkennt. Ein weiterer Einsatz auf städtischer Post verbietet sich daher.

Die Fraktion Bürgeraktion / CDf appelliert an alle Fraktionen im Rat ihrem Antrag zu folgen.

 Mit der Einführung des „Logos“ ist ein handwerklicher Fehler gemacht worden. Es geht bei unserem Antrag nicht darum Schuldige zu finden, sondern zu verhindern, dass die Stadt für die nächsten Jahrzehnte einen völlig verunglückten und verschwommenen Außenauftritt bekommt. Erkannte Fehler müssen schnell korrigiert werden, dann richten sie den geringst möglichen Schaden an.

 

 

Kam „Sanierungsfall“ Fabry- Realschule über Nacht?

Bürgermeister und Ratsmehrheit haben weggeschaut

Die Feststellung eines externen Fachmannes, die städtische Fabry-Realschule müsse dringend saniert werden, weil dort seit mehr als 30 Jahren nichts mehr getan worden sei, nimmt  Patrick Strösser, Mitglied der Fraktion BA/CDf zum Anlass, um an Folgendes zu erinnern:

Der Sanierungsbedarf städtischer Schulen ist längst bekannt. Und dass die städtischen Gebäude mehr Strom, Gas und Wasser verbrauchen als vergleichbare Kommunen, hatte das Gemeindeprüfungsamt schon im November 2010 festgestellt.

Geld für die dringend erforderliche energetische Gebäudesanierung wäre vorhanden gewesen. Schon längst hätte die Mehrheit des Rates Maßnahmen zur energetischen Sanierung städtischer Gebäude ergreifen müssen. Selbst die Verwaltung hatte das im Jahr 2009 deutlich gemacht und in einer „Prioritätenliste“ alle Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung an Schulen zusammengestellt. Geschätzter Finanzbedarf damals: rd. 2,4 Mio. EUR.

Diese investiven Maßnahmen hätte Hilden aus Mitteln vollständig finanzieren können. Doch ein diesbezüglicher Antrag der „Bürgeraktion“, die Prioritätenliste der Schulverwaltung komplett abzuarbeiten, war abgelehnt worden. Stattdessen hatte die Mehrheit des Rates auf Vorschlag der Stadtverwaltung lieber 2,4 Mio. EUR in den Bau einer Dreifach-Sporthalle gesteckt. Lediglich knapp 403.000 EUR aus dem Konjunkturpaket kamen den städtischen Schulen zugute.

Jetzt rächt es sich, dass Hilden seit Jahren bei den Mitteln für die Gebäudeunterhaltung knausert. Beispielsweise war das im Februar 2008 einstimmig beschlossene Schul- und Sportgebäudeunterhaltungsprogramm auf Vorschlag der Stadtverwaltung nachträglich um rd. 4 Millionen EUR gekürzt worden.

Wer in Zeiten des demografischen Wandels vorzugsweise Zuzüge von jungen Familien erhalten will, tut gut daran, in die Bildungsinfrastruktur zu investieren. Keine Familie wird in eine Stadt ziehen, in der an städtischen Schulen Sanierungsbedarf besteht.

 

4. Juli 2012

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen